Warum Süßstoffe keine Alternative sind.

Wer kennt das nicht: Man wird auf ein persönliches Problem aufmerksam und ignoriert es. Denn, mal ehrlich, stellen Sie sich jedem Problem sofort?

Ein Beispiel

Sie lesen einen Artikel über Gewicht und Zucker oder führen ein Gespräch zu diesem Thema. In Ihrem Unterbewusstsein ist Ihnen klar, dass auch Sie selbst permanent zuviel Zucker konsumieren. Denn darüber hinaus, fühlen Sie sich vielleicht auch zu dick. Wer jetzt versucht, weniger Süßes zu essen, merkt schnell, dass das gar nicht so einfach ist. Wenn man erst einmal an eine gewisse Menge gewöhnt ist, lässt sich der Drang nach Süßem nicht so einfach ausschalten. Je nach Elan kämpft man vielleicht noch eine Weile dagegen an. Oder man gibt gleich auf, weil der empfundene Bedarf so stark geworden ist.

Nun schaut man sich vielleicht etwas ratlos um. Der Blick fällt auf Süßstoffe. Sind sie die Lösung für das Problem? Einfach den raffinierten Zucker durch kalorienfreie Süßstoffe ersetzen? Es klingt einfach, ist es aber leider nicht.

Denn die Sache hat einen Haken: Wenn die Geschmacksnerven Süßes schmecken, bereitet sich der Körper auf energiereiche Nahrung und das Verarbeiten von Zucker vor. Kommt dieser nicht, fordert das Gehirn Nachschub, was sich in einem gesteigerten Hungergefühl äußert. Die Folge: Man isst noch mehr, empfindet mehr Bedarf nach Süßigkeiten und kurbelt so den Teufelskreis weiter an.

Süßstoffe sind nicht natürlich

Süßstoffe haben rein gar nichts mehr mit natürlicher Ernährung zu tun. Viele wissenschaftliche Untersuchungen belegen mittlerweile, dass sie statt beim Abnehmen zu helfen, im Gegenteil eher eine Gewichtszunahme bewirken können.

In einer Studie mit verschiedenen Joghurt-Sorten zeigte sich zum Beispiel, dass diejenigen Teilnehmer, die den mit Süßstoff versehenen Joghurt bekamen, im Laufe des Tages am hungrigsten waren und auch die größten Mengen gegessen hatten. Der Körper wird durch die Kombination aus süßem Geschmack und „fehlendem“ Zucker verwirrt und reagiert mit verstärkten Bedarfssignalen.

So leicht lässt sich unser Gehirn nicht austricksen

Auch lässt sich das Gehirn offenbar durch den Süßstoff nicht wirklich täuschen. Ein Forscherteam der University of California in San Diego hat an Probanden beobachtet, welche Prozesse im Gehirn ablaufen, wenn man Zucker bzw. Süßstoffe zu sich nimmt. Durch langjährige Programmierung wird in unserer Zivilisation der Genuss von Zucker meist mit einer Belohnungsreaktion im Gehirn gekoppelt. Es zeigte sich bei dieser Studie, dass die Ausschüttung des Glückshormons Dopamin, das dieses Belohnungsgefühl auslöst, nur bei der Aufnahme von Zucker, nicht aber bei Süßstoffen erfolgte.

Das bedeutet, dass das Bedürfnis, aus dem man zu etwas Süßem greift, durch Süßstoffe nicht erfüllt wird. Der Drang nach Zucker bleibt also bestehen, und sorgt dafür, dass man nicht zur Ruhe kommt, bis dieser auch tatsächlich befriedigt ist.

Anstatt zu helfen, verschlimmert diese Ersatzlösung mit den Süßstoffen also die Problematik noch. Der bei einer Zuckerabhängigkeit aus dem Ruder gelaufenen Bedarf an Süßem wird nicht erfüllt, sondern noch verstärkt. Und der Suchtcharakter, dass heißt der Mangel an freier Entscheidung, bleibt. Langfristig gesehen lässt sich also eine Auseinandersetzung mit der Abhängigkeit nicht umgehen, wenn man seine Selbstbestimmung zurückerlangen will.

Eine Möglichkeit, dieser Situation Herr zu werden, bietet die Weiss-Methode. Amir Weiss hat über 30 Jahren eine bioenergetische Methode entwickelt, die seitdem Tausenden von Menschen dabei geholfen hat, den Suchtkreislauf zu durchbrechen. Die Behandlung ist schmerzfrei, kommt ohne Hypnose aus und funktioniert ohne langwierige Therapie. Mit hoher Erfolgsrate bietet die Weiss-Methode einen zuverlässigen und natürlichen Weg, der es jedem Menschen ermöglicht, sich von seiner Zuckerabhängigkeit dauerhaft zu befreien.

Zuckerfrei leben?

Wie geht das?
„Zucker geht bis in die letzte Zelle.“ Weiss-Therapeut Oliver Günzler spricht im OTV-Interview über die Gefahren von Zucker in unserem Alltag und gibt ein paar Tipps wie man sie vermeiden kann.

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